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Kritiken
Überraschende Familienkonstellationen, alte Freunde und neue Helden: "Der Aufstieg Skywalkers" führt die "Star Wars"-Saga nach mehr als 40 Jahren zu einem Ende. Regisseur J. J. Abrams macht dabei vieles richtig - auch, weil er sich vom letzten Film der Reihe abgrenzt.
In der hysterischen Krimigroteske "Die Wache" versucht ein trotteliger Cop einen freundlichen Zeugen davon zu überzeugen, ein Mörder zu sein. Das mitanzusehen ist eine ziemlich absurde Erfahrung.
Die dänische Regisseurin Lone Scherfig inszenierte mit "The Kindness of Strangers" einen bittersüßen Ensemblefilm, in dem verloren wirkende Figuren im winterlichen New York wieder Hoffnung schöpfen dürfen. Leider ertränkt sie ihre schöne Botschaft unter viel vorweihnachtlichem Zuckerguss.
Für seine zweite Regiearbeit adaptierte Schauspieler Edward Norton den Roman "Motherless Brooklyn" und schlüpfte höchstpersönlich in die Hauptrolle. Sein Krimi über einen unter dem Tourette-Syndrom leidenden Detektiv ist ein Film, wie er heute nur noch selten gemacht wird.
Superhelden im Altenheim? Klingt nach einer vielversprechenden Prämisse. Nur leider macht "Turtles"-Regisseur Steve Barron in "Supervized" wenig daraus. Iron Man hatte eben doch recht.
Nach einem Jahr im Knast kämpft sich eine junge ruppige Frau durch den schottischen Alltag und träumt von einer Karriere als Countrysängerin in Nashville: "Wild Rose" ist eine hinreißende Liebeserklärung an Country als ein Lebensgefühl, das man sogar in Glasgow kultivieren kann.
Die Wiederbelebung des "Jumanji"-Franchise mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle war vor zwei Jahren ein großer Erfolg. Jetzt geht das Abenteuer weiter - und es ist noch schräger als der Vorgängerfilm.
"Black Christmas" ist bereits das zweite Remake eines Slasher-Klassikers. Auf einen doofen deutschen Titel hat man - anders als noch beim Original - diesmal verzichtet.
Auch in seinem dritten Leinwandabenteuer darf der kleine Rabe Socke wieder viel Blödsinn machen - Fehler inklusive.