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Kritiken
Acht Jahre nach dem Erfolg von "Ziemlich beste Freunde" kommt jetzt das US-Remake in die Kinos. Bei "Mein Bester & Ich" ist allerdings nicht nur der Titel gewöhnungsbedürftig.
Komplexe Antiheldinnen sind noch immer eine Seltenheit im Kino. Umso mehr darf man sich über die misanthrope, Whisky-Soda in sich hineinschüttende Lee Israel freuen, die in den 90-ern im großen Stil Briefe von berühmten Persönlichkeiten fälschte.
Gott will, dass du heterosexuell bist, behaupten die Vertreter der sogenannten "Konversionstherapie" in den USA. "Der verlorene Sohn" erzählt, wie christliche Eiferer jungen Schwulen und Lesben das Leben zur Hölle machen.
In "Vice - Der zweite Mann" erzählt Adam McKay von der Karriere des früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Eine beißende Satire, die sich völlig zurecht Hoffnung auf acht Oscars machen darf.
Fatih Akin erzählt mit voyeuristischem Blick vom Hamburger Serienmörder Fritz Honka. Von Heinz Strunks Romanvorlage ist vor allem der Gestank geblieben.